Ivanti EPMM unter Beschuss: Warum „Patch & Pray“ nicht mehr ausreicht

Die IT-Sicherheit in der öffentlichen Verwaltung und im Enterprise-Sektor gleicht derzeit einem belastenden Déjà-vu. Während Ivanti mit Hochdruck kritische Lücken im Endpoint Manager Mobile (EPMM) schließt, verdeutlichen die Analysen des BSI und von Palo Alto Networks Unit42 ein tieferliegendes Problem: Wir kämpfen mit den Altlasten veralteter Skripte in moderner Infrastruktur. Das Erbe der Bash-Skripte: Einfallstore mit Ansage Die aktuelle Bedrohungslage (CVE-2026-1281 und CVE-2026-1340) erreicht auf der CVSS-Skala mit 9,8 fast den Maximalwert. Das Problem ist so banal wie gefährlich:…

Read More

Wenn der Texteditor zum Einfallstor wird

Lange Zeit galt der Windows-Editor (Notepad) als das digitale Äquivalent eines Bleistifts: simpel, verlässlich und technisch so anspruchslos, dass er kaum Angriffsfläche bot. Doch im Zuge der Microsoft-Strategie, auch Bordmittel mit KI-Funktionen (Copilot) und Markdown-Unterstützung zu modernisieren, hat sich das Risikoprofil verschoben. Der aktuelle Patchday korrigiert eine Schwachstelle (CVE-2026-20841), die zeigt, dass Komfort oft mit Komplexität erkauft wird. Die Anatomie der Lücke: Befehlsschmuggel via Markdown Die Schwachstelle liegt in der Verarbeitung von Markdown-Links. Während Markdown eigentlich nur Text formatiert,…

Read More