Datenpiraten
Digitale Souveränität als Strategie: Warum Open Source den Abo-Zwang bricht

Früher haben wir Software gekauft, heute mieten wir sie. Was als komfortables Service-Versprechen begann, hat sich für viele Unternehmen und Behörden zu einer strategischen Sackgasse entwickelt. Steigende Lizenzgebühren, Cloud-Zwang und ungefragte KI-Features, die eher dem Quartalsbericht des Herstellers als dem Workflow der Nutzenden dienen, sind zum Standard geworden. In Fachkreisen wird dieses Phänomen treffend als „Enshittification“ bezeichnet: Der schleichende Qualitätsverlust bei gleichzeitiger Maximierung der Abhängigkeit. Für das IT-Management ist das ein Warnsignal. Echte Verlässlichkeit und Effizienz entstehen nicht durch…

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Souveränität statt Abhängigkeit: Warum der Verfassungsschutz auf „Made in Europe“ setzt

Die Nachricht schlug in der Sicherheitscommunity ein wie eine wohlplatzierte Analyse: Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) verzichtet bei der Auswertung seiner Massendaten auf den US-Marktführer Palantir. Stattdessen zieht die französische Software ArgonOS von ChapsVision in die Bonner Behörde ein. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Beschaffungsvorgang aussieht, ist bei genauerem Hinsehen ein klares strategisches Signal. Es geht nicht mehr nur um Bits und Bytes, sondern um die Frage, wer in Krisenzeiten die Hand am Hebel der eigenen…

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Open Source Lizenzen: Strategische Leitplanken statt juristisches Dickicht

Es ist ein verbreiteter Irrtum, dass Open Source automatisch „kostenlos“ bedeutet. In der strategischen Planung sollten wir uns eher an das Bild der „Redefreiheit“ halten, nicht an das des „Freibiers“. Lizenzen wie GPL, Apache oder MIT sind keine bloßen Formsachen, sondern definieren, wie nachhaltig und unabhängig unsere IT-Infrastruktur bleibt. Der Mythos vom Gratis-Code Software zu entwickeln kostet Ressourcen. Dass wir für viele Open-Source-Produkte keine Lizenzgebühren im klassischen Sinne zahlen, liegt an den Geschäftsmodellen dahinter – nicht an einer kollektiven…

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Digitale Souveränität: Strategien gegen die „Enshittification“ Ihrer IT-Landschaft

Früher war Software ein Werkzeug, das man kaufte und besaß. Heute fühlen sich viele IT-Verantwortliche eher wie Geiseln einer Miet-Ökonomie. Das Phänomen hat mittlerweile einen unschönen Namen: „Enshittification“. Es beschreibt den schleichenden Prozess, bei dem Produkte erst nützlich sind, dann Nutzende zugunsten von Werbetreibenden ausbeuten und am Ende nur noch dem eigenen Profit dienen. In der IT-Strategie äußert sich das durch explodierende Abo-Preise, Cloud-Zwang und ungefragte KI-Funktionen, die oft mehr Ballast als Nutzen bringen. Doch wer die Kontrolle über…

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Fusion von Aleph Alpha und Cohere: Souveränität braucht Skalierung

Es ist die Nachricht, auf die viele im europäischen IT-Sektor gewartet haben – wenn auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Die Heidelberger KI-Schmiede Aleph Alpha fusioniert mit dem kanadischen Anbieter Cohere. Während der Hauptsitz künftig in Toronto liegt, soll in Deutschland ein Kraftzentrum für industrielle und staatliche KI entstehen. Was oberflächlich wie der Abverkauf einer deutschen Hoffnung wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als notwendiger strategischer Befreiungsschlag. Das Ende der naiven Autarkie Lange klammerte sich die europäische…

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Vom Strategiepapier zur Systemadministration: Frankreichs radikaler Weg zur digitalen Souveränität

Frankreich macht bei der digitalen Souveränität gerade das, woran weite Teile Europas seit Jahren scheitern: Es handelt. Nicht in homöopathischen Modellprojekten, sondern systematisch, ressortübergreifend und mit einer Geschwindigkeit, die in der europäischen Digitalpolitik fast schon revolutionär wirkt. Während mancherorts noch über die Definition von „Souveränität“ debattiert wird, übersetzt Paris die Diagnose in Arbeitspakete, Fristen und konkreten Code. Die Infrastruktur der Macht: Souveränität als Sacharbeit Die Ankündigungen aus Paris sind kein weiteres Papier, das die Abhängigkeit von außereuropäischen Tech-Giganten lediglich…

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Cloud-Souveränität in Europa: Zwischen Anspruch und „Sovereignty Washing“

Der digitale Maschinenraum Europas steht vor einer Richtungsentscheidung. Während die EU mit dem Cloud and AI Development Act (CAIDA) den Rahmen für die nächste Dekade setzt, schlagen 25 CEOs europäischer Tech-Unternehmen Alarm. Ihr Vorwurf: Ohne klare Kriterien droht das Gesetz zu einer Einladung für „Sovereignty Washing“ zu werden. Die Illusion der geografischen Präsenz Bisher galt oft die Formel: Daten in einem Rechenzentrum auf europäischem Boden sind sicher. Doch diese Sichtweise ist technologisch wie juristisch veraltet. Die Unterzeichner des Briefes…

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Zwischen Effizienz und Überwachung: Die digitale Transformation der Ermittlungsbehörden

Die deutsche Polizei steht vor einem technologischen Wendepunkt. Während die Datenmengen bei Ermittlungen gegen organisierte Kriminalität oder Terrorismus exponentiell steigen, stößt die manuelle Auswertung längst an ihre Grenzen. Der Einsatz automatisierter Analyse-Software scheint alternativlos, um die Einsatzfähigkeit der Behörden zu sichern. Doch der Fall des US-Anbieters Palantir sowie die aktuellen Verwerfungen um Anthropic verdeutlichen das Spannungsfeld, in dem sich IT-Verantwortliche bewegen: Es ist ein Drahtseilakt zwischen operativer Schlagkraft, digitaler Souveränität und verfassungsrechtlichen Grundpfeilern. Der Status Quo: Analyse-Tools im Dienst…

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Cyber Security Report 2026: Strategien für digitale Souveränität

Der gerade veröffentlichte Cyber Security Report 2026 von Schwarz Digits zeichnet ein Bild, das aufrüttelt: In der Theorie ist alles bestens: 65 % der deutschen Unternehmen schätzen ihre Abwehrbereitschaft als gut oder sehr gut ein. In der Realität sieht die Welt allerdings anders aus. Der Cyberraum hat sich 2026 endgültig zu einem Schlachtfeld verfestigt, auf dem die Trennlinie zwischen organisierter Kriminalität und staatlich gelenkter Sabotage verschwimmt. Mit einem geschätzten wirtschaftlichen Gesamtschaden von über 202 Milliarden Euro allein in Deutschland…

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Strategie-Update: Der Norden als Pionier der digitalen Souveränität

Die Befreiung aus der Lizenzfalle: Schleswig-Holsteins mutiger Weg In der IT-Welt reden wir oft über „Vendor Lock-in“ und strategische Autonomie. Doch während viele noch Konzepte schreiben, schafft Schleswig-Holstein Fakten. Unter dem Schlagwort der digitalen Souveränität vollzieht das Land eine Transformation, die in ihrem Umfang für die deutsche Verwaltungslandschaft beispiellos ist. Rund 60.000 Beschäftigte im „Konzern Schleswig-Holstein“ wechseln schrittweise auf Open-Source-Lösungen. Als jemand, der sowohl die harten Kennzahlen des Bankensektors als auch die komplexen Strukturen der Landesverwaltung kennt, sage ich:…

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